Abenteuer Inklusion

Wie aus einem H ein I wurde

Im Jahr 2008 startete beim Kreisjugendring Rems-Murr e.V. das Projekt „Abenteuer Handicap“. Es hatte zum Ziel Jugendliche mit Handicap in die reguläre Jugendarbeit zu integrieren und all jenen unterstützend zur Seite zu stehen, die ihr Angebot barrierefrei erweitern wollen. Dabei wurde viel Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit geleistet, es entstanden der Rolliführerschein, die Schatztruhe und die ersten integrativen Freizeiten für Jugendliche mit und ohne Behinderung wurden durchgeführt. Nach den drei ersten sehr erfolgreichen und spannenden Projektjahren ging Abenteuer Handicap in die Verlängerung – bis vorerst einschließlich 2013.

Und wo sich ein neues Kapitel auftut muss natürlich ein neuer Name her. Der Begriff „Inklusion“ bringt genau das auf den Punkt, was wir auf Dauer erreichen wollen: Dabei sein von Beginn an. Nicht im Nachhinein integrieren, sondern einen Zustand erreichen, bei dem jeder von Anfang an dabei ist – und genau das zur Selbstverständlichkeit wird.

Im Rahmen von „Abenteuer Inklusion“ sind viele der Abenteuer Handicap Projektbausteine erhalten geblieben und viele neue sind dazugekommen. Unsere Homepage bietet einen Überblick der alten, neuen und laufenden Projekte. Dabei gibt es jede Menge zu lesen, Bilder und Filme anzuschauen. Wir wünschen euch viel Spaß bei der Erkundung!

Euer Abenteuer Inklusion Team!


Ziel: Erreichung einer integrativen Jugendarbeit durch

  1. Aufklärung
    • Ungehinderte Einblicke – Kenntnis ist der erste Schritt für einen normalen Umgang mit Behinderung.
    • Augen auf – Menschen mit Behinderung sind keine Minderheit.
    • Der Hintergrund im Vordergrund – so unterschiedlich können die Ursachen einer Behinderung sein.
  2. Abbau von Berührungsängsten
    • Unbefangen lernen – durch Schulungen lassen sich Berührungsängste abbauen.
    • Realität ist Tatsache – Selbsterfahrungs-Workshops schaffen Einblicke.
    • Treffpunkt Leben – Normalität entsteht durch mehr Gelegenheiten.
  3. Beseitigung von Barrieren
    • Grenzenloser Fortschritt – Barrieren müssen sichtbar werden, um sie zu beseitigen.
    • Frei heraus – Hindernisse abbauen schafft Raum für neue Projekte.
    • Gut beraten – nur Betroffene können zeigen, wie zukünftige Barrieren vermieden werden können.